Neue Mitte Thon

Die Verlängerung einer Straßenbahnlinie ermöglicht den Rückbau der Wendeschleife zugunsten eines neuen Quartiers. Ein großer Hof integriert in subtiler Umarmung den heterogenen Bestand und bildet
einen multiplen Rand, der dem neuen Stadtviertel ein Gesicht gibt. Entlang der Promenade entsteht eine Sequenz von öffentlichen Räumen mit eigenem Charakter. zahlreiche Passagen erzeugen eine Porosität und ermöglichen eine Durchquerung. Die Erdgeschoße als Kontaktzone zwischen öffentlichem Raum und Gebäuden werden durch verschiedene Maßnahmen aktiviert, mit der Einbeziehung von Teilen der privaten Freiräume in den Großen Hof entsteht ein prägnantes Bild mit räumlicher Tiefe.

Machbarkeitsstudie Klosterschule Saarlouis-Fraulautern

In der Klosterschule in Saarlouis-Fraulautern stehen durch die in den letzten Jahren gestiegene Anzahl an Schüler*innen, bei gleichzeitig steigender Nachfrage nach einer Ganztagsbetreuung, nicht genügend Räume im Bestandsgebäude zur Verfügung.

Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie analysierten wir das denkmalgeschützte Gebäude und entwickelten verschiedene Varianten, um den erhöhten Raumbedarf abzudecken. Dabei sind wir behutsam mit dem Bestand umgegangen und haben ihn angemessen weiterentwickelt.

BBI Regierungsterminal Berlin

Das Regierungsterminal als Ankunftsort ausländischer Staatsgäste ist Ort der Repräsentation und subtiler Ausdruck der Selbstdarstellung des Staates. Es vereint in einer Melange architektonischer Elemente der Moderne mit zeitgenössischen Materialien die konstruktive Stringenz von Mies mit der dynamischen Eleganz von Scharoun. Die Pfeilerreihe zum Flugfeld zitiert eine klassische Kolonnade, durch den unregelmäßigen Rhythmus bildet sich ein unprätentiös geraffter Vorhang. Die Konstruktion ist minimiert, auf dem Dach dient die fünfte Fassade als Kollektor.

millefleurs „Wohnen am Illerpark“

Das Ensemble interpretiert das vorgegebene Bauvolumen um einen gemeinsamen Hof durch zwei getrennte Baukörper. Im Norden entstehen kompakte gestapelte Reihenhäuser mit eigenen Gärten oder großzügigen Dachterrassen, die die bestehenden Typologien um individualisierbare Wohnformen ergänzen. Der Baukörper der Mietwohnungen nutzt die Lagegunst am Park, die privaten Balkone orientieren sich nach Süden und Westen, zum Hof hin wird das Gebäude von Laubengängen erschlossen. Es ergibt sich ein kompaktes, aber poröses Volumen mit kommunikativen Passerellen, gemeinschaftlich nutzbaren Räumen und innovativen Erdgeschoßlösungen.