BUD Innovationscampus Budenheim

Aus einem Industriestandort wird eine zeitgemäße Arbeitslandschaft mit Aussicht auf den Rhein, das kompakte Volumen minimiert die Versiegelung und bietet Synergien und kurze Wege. Alle Arbeitsplätze, ob im Büro- oder im Laborbereich, haben einen Ausblick auf den Rhein und Kontakt zum Park und dem Flussufer. Ein Salon mit großzügiger Treppenanlage empfängt den Besucher und bildet den Auftakt für den Erschließungsboulevard, hier liegen Wintergärten für Besprechungen, Das Dach bietet einen großen Garten mit Sport- und Besprechungsbereichen mit Aussicht auf den Rhein und den Taunus.

241 „Gut Wohnen“ in Ludwigsfeld

Das Projekt greift das städtebauliche Thema des Wohnens in zweiter Reihe durch einen großzügigen Gartenhof auf, in dem fünf unterschiedliche Gebäude eine ablesbare gemeinsame Familie bilden, die sich in Proportion, Lage und Anordnung voneinander unterscheiden, gleichzeitig jedoch spannungsvolle Zwischenräume und ein Gefühl von Weiträumigkeit erzeugen.

Ein einheitliches Raummodul dient als Grundlage, eine „Stadt aus Zimmern“ als Raumkontinuum, gleichwertigen und nutzungsneutralen Räumen, die auch die als Jahreszeitenzimmer konzipierte Loggia an der Ecke einschließt.

Rheinufer Strasbourg

Das auf einer Rheininsel zwischen Deutschland und Frankreich gelegene Territorium war über lange Zeit unbefestigt und wurde mit der Industrialisierung durch Kaianlagen, Straßennetze und Gleisanlagen überzogen, in den Restflächen befanden sich Lagerhallen und einzelne isolierte Wohngebäude. Dieser Archipel wird nun durch ein Netzwerk aus grünen Passagen neu erschlossen, eine Straßenbahnlinie verbindet die Ufer, an ihren Haltestellen ergeben sich nachhaltige öffentliche Räume, die eine wassersensible Stadtplanung mit aktiven Aufenthaltsbereichen abbilden und in ihrer Gestaltung die Geschichte des Ortes neu interpretieren.

Jules et Jim

Ein kompakter und dichter Baukörper bildet eine prägnante Figur an der Blockecke und schreibt die bestehende städtebauliche Struktur fort. Das Erdgeschoß ist von einer Kindertagesstätte belegt, der auch die knappen Außenräume zugeordnet sind. Daher wurden für die Freiflächen der Bewohner die Dachflächen der niedrigeren Gebäudeteile genutzt, eine innere Erschließung, die Promenade Sociale, verbindet das Erdgeschoß über das Deck mit Aufenthaltsmöglichkeiten sowie den Mietergarten mit den Wohnungen. Innerhalb der begrenzten Möglichkeiten des geförderten Wohnungsbaus entsteht so eine begehbare Skulptur mit überraschenden Perspektiven.

Neue Mitte Thon

Die Verlängerung einer Straßenbahnlinie ermöglicht den Rückbau der Wendeschleife zugunsten eines neuen Quartiers. Ein großer Hof integriert in subtiler Umarmung den heterogenen Bestand und bildet
einen multiplen Rand, der dem neuen Stadtviertel ein Gesicht gibt. Entlang der Promenade entsteht eine Sequenz von öffentlichen Räumen mit eigenem Charakter. zahlreiche Passagen erzeugen eine Porosität und ermöglichen eine Durchquerung. Die Erdgeschoße als Kontaktzone zwischen öffentlichem Raum und Gebäuden werden durch verschiedene Maßnahmen aktiviert, mit der Einbeziehung von Teilen der privaten Freiräume in den Großen Hof entsteht ein prägnantes Bild mit räumlicher Tiefe.

BBI Regierungsterminal Berlin

Das Regierungsterminal als Ankunftsort ausländischer Staatsgäste ist Ort der Repräsentation und subtiler Ausdruck der Selbstdarstellung des Staates. Es vereint in einer Melange architektonischer Elemente der Moderne mit zeitgenössischen Materialien die konstruktive Stringenz von Mies mit der dynamischen Eleganz von Scharoun. Die Pfeilerreihe zum Flugfeld zitiert eine klassische Kolonnade, durch den unregelmäßigen Rhythmus bildet sich ein unprätentiös geraffter Vorhang. Die Konstruktion ist minimiert, auf dem Dach dient die fünfte Fassade als Kollektor.

millefleurs „Wohnen am Illerpark“

Das Ensemble interpretiert das vorgegebene Bauvolumen um einen gemeinsamen Hof durch zwei getrennte Baukörper. Im Norden entstehen kompakte gestapelte Reihenhäuser mit eigenen Gärten oder großzügigen Dachterrassen, die die bestehenden Typologien um individualisierbare Wohnformen ergänzen. Der Baukörper der Mietwohnungen nutzt die Lagegunst am Park, die privaten Balkone orientieren sich nach Süden und Westen, zum Hof hin wird das Gebäude von Laubengängen erschlossen. Es ergibt sich ein kompaktes, aber poröses Volumen mit kommunikativen Passerellen, gemeinschaftlich nutzbaren Räumen und innovativen Erdgeschoßlösungen.