241 „Gut Wohnen“ in Ludwigsfeld

Das Projekt greift das städtebauliche Thema des Wohnens in zweiter Reihe durch einen großzügigen Gartenhof auf, in dem fünf unterschiedliche Gebäude eine ablesbare gemeinsame Familie bilden, die sich in Proportion, Lage und Anordnung voneinander unterscheiden, gleichzeitig jedoch spannungsvolle Zwischenräume und ein Gefühl von Weiträumigkeit erzeugen.

Ein einheitliches Raummodul dient als Grundlage, eine „Stadt aus Zimmern“ als Raumkontinuum, gleichwertigen und nutzungsneutralen Räumen, die auch die als Jahreszeitenzimmer konzipierte Loggia an der Ecke einschließt.

Jules et Jim

Ein kompakter und dichter Baukörper bildet eine prägnante Figur an der Blockecke und schreibt die bestehende städtebauliche Struktur fort. Das Erdgeschoß ist von einer Kindertagesstätte belegt, der auch die knappen Außenräume zugeordnet sind. Daher wurden für die Freiflächen der Bewohner die Dachflächen der niedrigeren Gebäudeteile genutzt, eine innere Erschließung, die Promenade Sociale, verbindet das Erdgeschoß über das Deck mit Aufenthaltsmöglichkeiten sowie den Mietergarten mit den Wohnungen. Innerhalb der begrenzten Möglichkeiten des geförderten Wohnungsbaus entsteht so eine begehbare Skulptur mit überraschenden Perspektiven.

millefleurs „Wohnen am Illerpark“

Das Ensemble interpretiert das vorgegebene Bauvolumen um einen gemeinsamen Hof durch zwei getrennte Baukörper. Im Norden entstehen kompakte gestapelte Reihenhäuser mit eigenen Gärten oder großzügigen Dachterrassen, die die bestehenden Typologien um individualisierbare Wohnformen ergänzen. Der Baukörper der Mietwohnungen nutzt die Lagegunst am Park, die privaten Balkone orientieren sich nach Süden und Westen, zum Hof hin wird das Gebäude von Laubengängen erschlossen. Es ergibt sich ein kompaktes, aber poröses Volumen mit kommunikativen Passerellen, gemeinschaftlich nutzbaren Räumen und innovativen Erdgeschoßlösungen.

Ein­familien­haus K.

Das kleine Einfamilienhaus der Familie K. hat zwei Geschosse und ein traditionelles Satteldach. Mit seiner kompakten Bauweise wirkt es wie aus einem Guss.

Einfamilien­haus H.

Der Entwurf des Einfamilienhauses H. zeichnet sich durch eine großzügige und durchdachte Raum­auf­teilung aus, die sowohl eine effiziente Funktionalität als auch einen großzügigen Wohn­komfort in den Vor­der­grund stellt.